Am Montagabend durften wir einen spannenden und unterhaltsamen Vortrag über die Blindenhundeschule VBM erleben. Thomas Rothlin, Instruktor beim VBM gewährte den 16 Teilnehmenden einen faszinierenden Einblick in die Ausbildung von Blindenführhunden und erzählte anschaulich von deren wichtigen Aufgaben im Alltag.
Nach dem Vortrag fand vor dem Restaurant eine eindrucksvolle Vorführung mit den beiden Blindenführhunden Ricky (Labrador) und Pippo (Barbet) statt. Obwohl beide Hunde erst seit kurzer Zeit bei Thomas in Ausbildung sind, meisterten sie ihre Aufgaben bereits mit grosser Sicherheit und Konzentration. Wir hatten dabei die Gelegenheit, die Fähigkeiten und das harmonische Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund aus nächster Nähe zu erleben.
Immer wieder wurden Thomas Fragen zur Ausbildung gestellt, die er kompetent und mit viel Humor beantwortete. Der rege Austausch zeigte das grosse Interesse am Thema und machte den Abend noch abwechslungsreicher.
Den gelungenen sommerlichen Abend liessen wir bei einem feinen Dessert ausklingen.
Am 1. Juni liefen zwischen Franziska und mir die Telefonleitungen heiss. Die Wetterprognosen für den Abend des 2. Juni wurden immer schlechter: Dauerregen und sogar Gewitter waren angesagt. Was tun? Zuerst essen und danach einen Spaziergang? Oder doch lieber einen gemütlichen Spielabend, mit der Möglichkeit für alle, die wollten, noch eine kleine Runde mit ihren Hunden zu drehen?
Mutig wie wir sind, entschieden wir uns, den 2. Stammtisch-Spaziergang wie geplant durchzuführen. Erfreulicherweise liess sich auch niemand vom angekündigten Wetter abschrecken.
So trafen wir uns, gut eingepackt in regenfester Kleidung, auf dem Parkplatz beim Restaurant Sagi. Unser Weg führte uns gegenüber der Sagi durch die Rebberge. Den Hunden machte der Regen überhaupt nichts aus – schnüffeln kann man schliesslich bei jedem Wetter! Da die Wiesen bereits gemäht waren, durften sie zwischendurch sogar frei herumtollen, was sie sichtlich genossen.
So hätten wir das Wetter gerne gehabt …
Als die Frage aufkam, ob wir noch eine Zusatzschlaufe anhängen sollten, nahm uns Petrus die Entscheidung kurzerhand ab: Es begann erneut kräftig zu regnen. So waren wir alle froh, dass der Weg zurück zum Restaurant nicht mehr weit war.
Nachdem die Hunde abgetrocknet worden waren, liessen wir den Abend bei einem feinen Nachtessen im Restaurant Sagi in gemütlicher Runde ausklingen.
Vielleicht holen wir diesen Spaziergang im Herbst bei schönem Wetter nach – oder spätestens im Jahr 2027.
Der erste Teil fand auf dem Gelände der Hundeschule Pantli in Schaffhausen statt. Daniela Baumgartner gab uns gutes Rüstzeug mit, um mit dem Trüffeln zu beginnen. Bei einem kleinen Imbiss erklärte sie uns das Einmaleins des Trüffelns. Mit Trüffelstückchen in einem Röhrchen leiteten wir unsere Hunde an, was wir von ihnen erhofften.
Der zweite Teil fand in Uhwiesen im Wald statt. Da ging es dann ans Eingemachte … Daniela hat für uns diverse Plätze vorbereitet, auf welchen die Trüffelstückchen unterschiedlich vergraben waren. Die Röhrchen lagen unter dem Laub und mussten von den Hunden gefunden werden. Nächste Station war der Hörnli-Turm; da wurden wir mit Wasser und Gipfeli verwöhnt … und die Hunde mit einem Brunnen, in welchem sie sich kühlen konnten.
Beim Rückweg wurde es etwas schwieriger: Die Trüffel waren unter dem Laub etwas in der Erde vergraben. Es war nicht einfach, zumal die Hunde bei der Wärme bereits müde waren. Daniela erklärte, da brauche es Geduld und Übung!
Wir bekamen gute Ratschläge, auf was wir bei der Suche nach Trüffelstandorten achten müssen.
Am Schluss durften dann alle noch in einfacherem Gelände suchen und kamen dabei wieder zum Erfolg.
Ausgerüstet mit super Unterlagen und guten Ratschlägen verabschiedeten wir uns.
Jetzt heisst es üben, üben und mit viel Geduld dranbleiben!
Der erste Stammtisch 2026 führte uns – wie letztes Jahr – zum beliebten Treffpunkt beim P90-Parkplatz in Oberglatt – auch bekannt als Pistenende des Flughafens Zürich.
11 Zwei- und 14 Vierbeiner freuten sich an diesem wunderschönen Abend auf einen gemütlichen Spaziergang. Die Wasserstellen auf der Panzerpiste sorgten bei den Hunden für willkommene Abkühlung – auch wenn die Tümpel diesmal etwas weniger Wasser führten, was man den Hunden danach deutlich ansah (siehe Fotos). Den Vierbeinern tat dies jedoch keinen Abbruch: Frisch abgekühlt wurde wieder ausgelassen mit den Hundekollegen gespielt und getobt.
Den gelungenen Abend liessen wir anschliessend im Restaurant Hecht in Winkel ZH bei einem feinen Nachtessen gemütlich ausklingen.
Startpunkt war die Klub-Hütte des Beringer Hundesports. Pünktlich um 10 Uhr traf ich ein, als Letzte. Zuerst deponierten wir allesamt unsere diversen selbergemachten Köstlichkeiten in der Klubhütte und holten unsere Vierbeiner aus den Autos. Und schon zogen wir los: Kurz führte der Weg durch die Industrie, dann querten wir die Bahnlinie und ab hier durften die Hunde freilaufen. Entlang von grünenden Wiesen – die Hunde zupften die Spitzen des Frühlingsgrases – gelangten wir bald zum Rebberg. Den Aufstieg meisterten wir locker, zwar ging’s bergan, aber weder steil noch lang, weil wir den Fahrweg wählten statt der Falllinie, schlaue Idee und sehr kniefreundlich.
Wie es sich für eine BunteHunde-Wanderung gehört, war der Himmel weder wolkenlos, noch die Sicht uneingeschränkt. Den Oberklettgau immerhin sahen wir mit seinen verschiedenen Dörfern. Wir gingen an einem Wagen vorbei, grüssten den Fahrer freundlich und wollten weiterziehen. «Stopp!» rief Irene von hinten. Erstaunt drehten wir uns um. «Den Apéro nehmen wir hier.» Der freundliche Fahrer entpuppte sich als Peter – die gute Seele im Hintergrund – der uns den Aperitif hochgefahren hatte. Wir wurden verwöhnt mit selbst gebackenem Safranzopf, sehr lecker, Kaffee, Tee und Punsch. Die Hunde bekamen Wasser.
Peter erklärte uns, wo Beringen, Löhningen, Neunkirch, Hallau mit Bergkirche und nicht sichtbar, weil hinter dem Hügelzug, Wilchingen und Osterfingen liegen. Dort fand die allererste Winterwanderung statt hoch zum Rossberg. Die einen mögen sich noch erinnern: über Nacht fiel ein halber Meter Schnee, phuu, war dieser Aufstieg streng! Heute meinte es Petrus zum Glück gut mit uns. Wir kamen trocken durch den Tag.
Am Horizont erkennt man den Laufferberg, links die Industrie Beringen, rechts GuntmadingenGemütlich hatten wir es und fein!Das Bänkchen vor dem «Räbhüüsli» lud zur RastInmitten des Rebbergs und sogar mit etwas Sonne.Was Irene uns da erklärte?Wonach suchte Dolce wohl? Fündig geworden?Balou wartete geduldigCollinda und Anila auch …. die Schwarzen etwas weniger
Die Rast und der Apéro taten gut. Doch langsam kroch die Kälte unter die Kleider. Wir packten zusammen, verliessen den schönen Ort und zogen westwärts weiter auf der Höhe durch den Rebhang. Unmittelbar vor Löhningen stiegen wir hinab in die Ebene, vorbei an wunderschönen Gärten. Darin zeigte sich der Frühling mit unzähligen Primeln. Wunderschön das Blütenmeer!
Zurück ging’s über die Ebene. Angekommen bei der Hütte, warf Wolfgang den Gasgrill an und kurz darauf legten wir unsere Grilladen auf den Rost. Bratwürste lagen neben Koteletten, Steaks, Grillkäse und einem Raclettepfännchen. In der Zwischenzeit beluden wir in der geheizten Klubhütte die Teller mit Härdöpfel-, Rüebli-, grünem und Hörnlisalat. Selbergemacht ist definitiv auch fein. Punktgenau war das Grillgut fertig. «En Guete!»
Den Tisch hatte Irene einladend gedeckt, alles stand bereit und die fröhliche Gruppe genoss es!Hier die RaclettevarianteHimbeer-/Erdbeer-crème und Schoggikuchen.
Die Crème und der Kuchen ergänzten sich perfekt – ein passendes Duett. Ob sich die beiden Konditorinnen wohl abgesprochen haben? Auf alle Fälle oberlecker.
Wohlgenährt, stinkzufrieden und glücklich kehrten wir heim. Nun hiess in den Träumen schwelgen und alle Eindrücke Revue passieren lassen.
Zuerst angekuschelt an Niasdanach upside down allein
Herzlichen Dank an Irene und Peter Erb für die Idee, den Apéro im Räbhüüsli und die umsichtige Organisation im Voraus, beim Wandern und in der Hütte, an alle Salat- und Kuchenspenderinnen, den Grilleur und die Fotos-Schiessenden! Schön war’s, gerne wieder!
Zu Hause habe ich bei nota bene blauem Himmel die Hunde versäubert und fuhr dann ins Thurtal in den Vollnebel. So blieb es bis zum Parkplatz Roset ob Sirnach. Claudia telefonierte mir, sie fände den Parkplatz nicht, dabei stand sie 200 Meter weiter unten auf der Strasse beim Abzweiger – keine Chance uns zu sehen.
Fotos hinzufügen
Die Sicht sehr beschränkt und fröstelig kalt war’s. Das tat der Vorfreude keinen Abbruch.Kappen, Halstücher, Handschuhe, dicke Jacken und Reissverschluss zu. – Hoffentlich sind bald alle da.
Bald schon zog der Grossteil der Meute los. Die Menschen kennen sich, die Hunde auch. Stimmung gut.
Trotz Winter fehlte der Schnee, dafür zauberten Nebel und Kälte wunderschönen Raureif an die Bäume.«Riife oder Biecht» wird der Raureif in unserer Mundart genannt. Beeindruckend diese Eisverzierungen.Nebelstimmungen sind mystisch. Die Sicht wird kurz, die Distanz zur Zivilisation dafür riesig. Erholsam.Endlose Weite – dank Nebel. Was Tonka wohl wieder im Schilde führt ? Oliki und Jumani waren läufig. So wählten Claudia und ich schon von Beginn an einen eigenen Weg, damit alle die Wanderung geniessen konnten. Wegen meines neuen Knies gab es für uns nur eine Kurzvariante von fünfundvierzig Minuten, Wanderung kann man dem nicht sagen. Aber immerhin war das doch schon möglich.Die Hunde hätten die Gruppe kaum aufgeteilt und die Zeit produktiv genutzt. Aus Jumani und Milan wären Vizsdors entstanden (links), aus Oliki und Milan Goldvizs (Mitte) und aus Jumani und Naylo Goldors (rechts). Mit Oliki und ihrem Halbbruder Naylo wäre eine Paarung weder schlau noch nach Zuchtreglement erlaubt. ChatGPT macht’s möglich, dass man sich ein Bild der möglichen Nachkommen machen kann. Hübsch sind sie. In den Trend aller Doodles würden solche Hybrid-Hunde auch passen – womit wir uns schon mitten in einer brisanten Frage bezüglich Zucht und genetischer Vielfalt befänden. Wir lassen sie unbeantwortet, denn keine der Hündinnen ist zum Glück trächtig. 😉 Ich hoffe, ich habe keinen weiteren potenten Hundebuben vergessen.
Bald schon trafen Nadja, Philipp und Fjonn ein, die uns wieder mit einem feinen Apéro verwöhnen wollten. Fleissig wurde vorbereitet: Zwei Feuer, die zuerst nicht brennen wollten wegen des feuchten Holzes und für Zeitdruck, Aufregung und Qualm sorgten. Endlich loderten die Flammen, der beissende Rauch verschwand.
Tochter Nadja und Philipp, der Schwiegersohn von Sonja und Bruno, grillierten feines Chnoblibrot, Bratwürste und Cervelats. Die heissen Würste wurden in mundgerechte Stücke geschnitten. Häppchenweise konnte man sich bedienen. So eine tolle Idee. Der Apfelpunch wurde auf dem Feuer erhitzt. Etwas Warmes bei diesem feucht-kalten Wetter tut doch einfach nur gut. Und dann stand da noch die Blechdose mit den feinen Guetsli. Alle selber gebacken. Mmh, sehr verlockend, diese süsse Versuchung. Da hat ja wohl niemand widerstanden.Schon bald traf die Wandergruppe ein. Die Rau- und Kurzhaarfraktion wurde eingepackt.Die Organisatoren Bruno und Sonja verwöhnten uns mit Chnoblibrot und Apfelpunch. Fein und heiss!Die BuntenHunde sind Geniesser und lassen sich nicht zweimal bitten. Herzlichen Dank fürs Verwöhnen!Wenn der Vater mit dem Sohne und dem Metalldetektor auf die Suche geht. Zuerst scant Fjonn den Boden ab. Wo es pfeift, gräbt Vater Philipp. Jede volle Schaufel wird mit dem Detektor kontrolliert. Ob es auch pfeift? Die Ausbeute:Die Ausbeute: 2 Bierdeckel und 1 Metall-Weinkapsel. Fjonn mit seinen Hunden Mayla und Lotta.An BuHu-Anlässen wird fleissig fotografiert. Da passiert es, dass man sich gegenseitig aufs Korn nimmt 😉
Fast zuoberst im Roset traf die Gruppe auf Josef Scherrers Figuren aus Weisstannen-Baumstrümpfen.
Die Bärenmutter schreit zu Recht – Die Bremer Stadtmusikanten – Specht und Eichhörnchen.Die Hexe mit Hänsel – Gretel mit dem Steckenfinger und Josef Scherrer himself.Blick in Richtung Sonnen- und Immenberg. Drückt da die Sonne? Der Sonnenberg von hinten: Da waren wir im 2023.
Im Anschluss an die Wanderung fuhren wir ins nah gelegene Restaurant Pilgerhaus bei der Kirche Drei-brunnen in Bronschhofen. Das Entrée bestand wahlweise aus Karotteningwersuppe mit Croûtons oder Lattichsalat mit gebratenen Pilzen, Parmesansplittern und Granatapfel. Bei der Hauptspeise wurden angeboten: Kürbisspaghetti mit Fetakäse und roten Zwiebeln, Poulet-Geschnetzeltes Stroganoff mit Reis oder Rinderschmorbraten mit Kartoffelstock und Gemüse. Wunderbar war’s. Der Kleine Coupe Nesselrode zum Dessert entpuppte sich als nicht so klein – drei Kugeln Vanilleglace, Vermicelles, Meringues und Rahm – phuu, fast ein weiterer Hauptgang, aber genauso fein wie die Gebrannte Crème mit Fruchtsalat und Rahm.
Sowohl zu meiner Rechten – als auch zu meiner Linken …wir feiern die Feste, wie sie fallen. Zum Wohl! – Im Geniessen sind die BuntenHunde talentiert.
Ein Prosit aufs vergangene Jahr, die tolle Winterwanderung und überhaupt aufs Leben! Schön war es wieder! Herzlichen Dank an die ganze Familie Gunterswiler: Sonja, Bruno, Nadja, Philipp und Fjonn!
Silvia
Vielen Dank den Fotografinnen Denise, Françoise, Lucia, Sonja N. und ChatGPT für die tollen Bilder.
16 BunteHunde fanden wieder den Weg in die gemütliche Gaststube des Schützenvereins Ossingen. Heidi stellte noch bei Tageslicht Kerzen beim Abzweiger an der Hauptstrasse auf, damit alle Gäste den Weg zum Schützenhaus finden. Die Vereinshaustüre wurde ebenfalls mit mehreren Kerzen beleuchtet. Auch in der Gaststube war Heidi fleissig und platzierte ihre lustigen Hunde auf den Tischen und dem Buffet.
man findet uns …Hund mit TeelichtBunter Hund
Ralf, Kittys Bruder, ermöglichte uns auch dieses Jahr wieder, bei den Schützen Unterschlupf zu finden. Er heizte die Stube vor und organisierte die Stromverteilung für die Racletteöfen, damit nicht plötzlich eine Sicherung durchbrannte. Zudem besorgte und spendierte uns Ralf die Kartoffeln für das Nachtessen beim Bauern von nebenan. Auch die Endreinigung – Toilette, Handtücher waschen und so weiter – übernahm er. Wie jedes Jahr konnte Hans-Dampf Ralf nicht zum Essen bleiben, da wieder eine Sitzung rief.
Da ich mit einer starken Erkältung die ganze Woche flach lag, beschloss Dany Geilinger, selbst das CC in Winterthur unsicher zu machen. Ich erhielt den Auftrag, Bericht zu schreiben und Fotos zu machen.
Dass der Vorstand ein gut eingespieltes Team ist, merkte man sofort. Innert Kürze standen die Tische so, dass sich die Gäste bequem niederlassen konnten und genug Bewegungsfreiheit hatten. In der Küche war alles soweit vorbereitet, dass man die leckeren Sachen nur noch auf das Buffet stellen musste. So blieb uns noch genug Zeit für eine kurze Verschnaufpause, bevor wir die Gäste begrüssten. Diese trafen pünktlich ein und schon ging es los mit der Schlemmerei.
GigiHeidi und KittyZitronencake-Lieferant FranzWeiterlesen
10. Oktober 2025 im Restaurant Baumgarten in Benken ZH
Wie letztes Jahr referierte Dr. med. vet. Lisa Goldinger bei uns im BuHu. Sie ist Tierärztin für Kleintiere und war lange Jahre Mitinhaberin der Tierklinik tezet AG in Müllheim. Ihr Herz schlägt neben der klassischen Veterinärmedizin auch für die Traditionelle Chinesische Medizin TCM mit Akupunktur und Kräutern.
Seit ihrer beruflichen Neuorientierung Ende 2023 engagiert sie sich noch intensiver für den Tierschutz im Inland beim Tierschutzverein Steckborn, der Hundehilfe Goldinger ehemals Verein Tiergarten, fürs Tierschutzzentrum Thurgau, im Ausland bei NetAP und für soziale Projekte wie die Tiertafel in Kreuzlingen.
Parasiten gibt es viele und so sind unsere Hunde leider vielerlei solcher Krabbeltierchen ausgesetzt, die sie massiv belasten können. Jeder Vierbeiner ist wohl im Laufe seines Lebens vom einen oder andern befallen. Dieses Jahr brachte uns Lisa die Ektoparasiten näher. Sie leben aussen auf dem Hund, sprich auf oder in der Haut. Aktuell verursachen Flöhe, Zecken und Milben am meisten Probleme. Darum referierte Lisa Goldinger in unserem Verein an diesem Abend über diese drei Ektoparasiten-Arten.
Zecken und Flöhe Zuerst bekamen wir Einblick ins Zeckenleben. Es gibt unzählige dieser Spinnentiere. Die wichtigsten in unserer Gegend sind der Holzbock (Ixodes ricinus), die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) und die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguinesus), die letztere ist seltener als die beiden andern.
Gemeiner HolzbockBraune HundezeckeAuwaldzecke
Wie immer mit Lisa ging es nicht todernst zu und her. So machten wir Jagd auf diese Gruseltierchen und konnten doch einige davon dingfest machen. Wir erfuhren vom unterschiedlichen Entwicklungszyklus der verschiedenen Zecken, die variierenden aktiven Jahreszeiten – die Saison der Auwaldzecke beginnt früher und endet später im Jahr als die des Holzbocks. Bei guten klimatischen Bedingungen dauert sie gar von Februar bis Dezember. Die Braune Hundezecke überlebt bei uns wegen der Kälte nicht im Freien. Wird sie jedoch aus dem Ausland eingeschleppt, überlebt sie in Wohnungen und Tierheimen und ist dann ganzjährig aktiv und sehr vermehrungsfreudig. Nicht zu aller Freude!
Die Gruseltierchen übertragen diverse Krankheiten.
Holzbock
Braune Hundezecke
Auwaldzecke
FSME Frühsommer Meningoenzephalitis
Babesiose Hundemalaria
Babesiose Hundemalaria
Borreliose
Ehrlichiose
FSME
Anaplasmose
Rickettsiose
Rickettsiose
Rickettsiose
Ehrlichiose
Ehrlichiose
Piroplasmose
Babesiose
Im Gegensatz zu den Zecken können Flöhe springen, von einem Hund zum andern. Im Freien sind sie vor allem im Frühling und Sommer aktiv, im Herbst und Winter leben sie drinnen. Auf dem Hund oder der Katze trifft man nur auf die erwachsenen Flöhe. Die Eier, Larven und Puppen befinden sich auf den
Liegeplätzen der Hunde, in Teppichen oder im Auto, fernab von Licht unter Möbelkanten, Tischbeinen, Ritzen usw. Nur ein kleiner Teil ist auf dem Hund zu finden, der Grossteil befindet sich im Umfeld. Somit muss nicht nur der Hund gegen Flöhe behandelt werden, sondern auch alle Liegeorte des Hundes. Flöhe sind Überträger des Gurkenkernbandwurms; wir Menschen können angesteckt von werden.
Milben Auch bei den Milben gibt es unzählige Varianten. Häufig ist die Demodex-Milbe, auch Haarbalgmilbe genannt. Nur wenn die Milben überhandnehmen, führt es zur sogenannten Demodikose. Diese Milbe lebt in den Haarfollikeln und auf der Haut des Hundes, darum der Name Haarbalgmilbe.
Eine weitere Art ist die Sarcoptes-Milbe, die zur Sarcoptes-Räude führen kann. Diese Milben graben sich in bis zu 1 cm tiefe Gänge in die Hundehaut ein, legen Eier und ernähren sich von der Gewebeflüssigkeit. Die Sarcoptes-Räude ist hochansteckend und bewirkt hochgradigen Juckreiz. Füchse leiden häufig unter der Fuchsräude und oftmals endet sie bei ihnen tödlich, weil sie unbehandelt bleiben. Hunde können sich bei Fuchsbauten oder in der direkten Begegnung anstecken.
SarcoptesmilbeHund mit SarcoptesräudeFuchs mit Sarcoptes-/Fuchsräude
In unserer Gegend gibt es auch die Pelzmilben, die Cheyletellen, die zu den Grabmilben gehören. Sie verursachen vor allem massive Schuppen.
Sehr bekannt sind die Herbstgrasmilben, diese orangen «Pünktchen», die man von blossem Auge sieht. Sie verursachen zum Teil massiven Juckreiz.
Nicht zu vergessen die Ohrmilben. Sie können zu heftigen Entzündungen und Juckreiz in der Ohrmuschel führen. Übertragen werden können sie von Katzen auf Hunde und umgekehrt.
Zu guter Letzt besprach Lisa mit uns die Behandlungsmöglichkeiten anhand einer übersichtlichen Liste, die sowohl die Spot Ons, Sprays, Halsbänder, Tabletten, Injektionen, Produkte für die Umgebungsbehandlung, Repellentien und Hausmittel abdeckte. Wogegen wirken sie, wie lange wirken sie, welche Inhaltstoffe sind darin zu finden, usw.?
Reich eingedeckt mit Wissen bedankten wir uns bei Lisa und berieten schon, was wir uns nächstes Jahr von ihr näherbringen lassen möchten. Ideen sind vorhanden. 😊
Als Silvia Peter die Ausschreibung versandte, war für mich bereits klar, da möchte ich gerne dabei sein. Immer wieder ist es interessant, mehr über das Riechorgan unseres besten Begleiters und wie er es nutzt zu erfahren. Dank unserer Hunde tut sich tatsächlich neue Welt für uns auf, wir müssen nur gut hinschauen. Genau das war der Inhalt des Praxishalbtages von Silvia. Eine kleine, aber feine Truppe traf sich bei auf dem wunderschönen Hundeplatz der Hundeschule Pantli in Schaffhausen.
Ein Utensil war dabei für den Menschen besonders interessant: Ein Wanderstock mit einer Windfahne. Dieser Stock und dessen Funktion begleitete uns den ganzen Nachmittag und schärfte somit auch unsere Sinne. Dank dieses Stockes begriffen wir, weshalb unsere Hunde beim Suchen manchmal «den Haken schlugen» und lernten auch, unsere Hunde besser zu lesen.
Die Hunde durften auf verschiedenen einfachen Schnüffelparcours Leckerli suchen und finden. Wer es noch nicht wusste, erkannte schnell, dass zumindest die anwesenden Hunde das Einsetzen ihres Riechorgans und entsprechend wie der Wind steht nicht erlernen müssen. Wir Menschen sahen sehr schön, wie die Hunde den «Wind geholt» haben. Schön war es auch, die Hunde einfach mal machen zu lassen und nicht wie bei einem Trick eine Übung aufzubauen. Die Hunde erkannten schnell, dass es sich um eine super tolle und vor allem lohnende Übung handelte. Bei einigen der Hunde hat man auch deutlich das «Schnorcheln» gehört.
Was alle Hunde aber kaum verstanden war, dass sie nach so einer interessanten Arbeit wieder zurück ins Auto mussten. Es war aber gut so, da sich die Hunde nicht kannten und sich während des Erschnüffelns nicht ablenken liessen.
Utensilien/Gerätschaften können für Nasenarbeit zwar interessant sein, aber sie werden nicht zwingend benötigt. Es findet sich in der Umgebung genügend schöne Plätzchen, um Leckerlis zu verstecken.
Super spannend war auch der Wurstbaum. Anstelle von Lametta hängten wir feine Fleisch-Streifen an einen Haselnuss-Strauch. Mein Berner durfte die Streifen suchen. Wer hätte gedacht, dass der Wind sie nach einiger Suche in Bodennähe doch auf die richtige Spur in der Höhe brachte. Nasenarbeit kann also gleichzeitig auch Physiotherapie sein.
Zusätzlich zu der praktischen Arbeit erhielten wir Zweibeiner einen super interessanten Vortrag von Silvia über das Riechorgan des Hundes . Unsere Pause wurde von leckeren selbstgebackenen Kuchen versüsst.
An die Suche in einem fremden Raum musste sich Hund zuerst herantasten. Das eigene Lieblingsspieli oder ein Futterbeutel erleichterten die Suche sehr.
Auch die Idee der Suche in Behältern wurde gezeigt. Es war dabei nicht relevant, dass die Hunde eine bestimmte Anzeige machten. Der Mensch erkannte sehr schnell, wenn Hund den entsprechenden Geruch erkannte. Geübte Hunde konnten dabei auch andere Gerüche, z.B. einen SchaSu-Gegenstand erschnüffeln.
Alle Zwei- und Vier-Beiner haben von diesem Nachmittag sehr profitiert und lassen sich am Abend den tollen Tag noch einmal Revue passieren.
Danke Silvia für den überaus wertvollen und lehrreichen Nachmittag.
Am Freitag, 25. April 2025 fand unser erster Stammtisch in diesem Jahr statt.
Treffpunkt war der Parkplatz P 90 oder auch Pistenende Oberglatt genannt. Die Aviaktik-Fans kennen diesen Ort sicher, denn hier kann man die Flugzeuge aus allen Herren Länder bestens starten und landen sehen.
Es war eine bunte Hundegruppe bestückt mit Labis, Drahthaar Vizslas, Springer Spaniels und einem Kelpie. Während sich die bunte Hundeschar auf der weitflächigen Panzerpiste austobte, genossen die Zweibeiner die eindrückliche Abendstimmung sowie die sich im Landeanflug befindlichen Flugzeuge. Ganz besonders angetan waren die Hunde von den grossen Wassertümpeln, wo man sich entweder kurz abkühlen oder so schön durchrasen konnte. Es spritzte auf alle Seiten. Die Hundeführer, die zu nahe am Wasser standen, nahmen ihre nassgespritzten Hosenbeine mit Humor.
Nach dem Spaziergang begaben wir uns zum Füürwehrmuseum in Oberglatt. Eliane und Hans Stirnimann hatten bereits vor dem Spaziergang alles im Lokal eingerichtet. Hans wartete bereits auf uns und musste nur noch das Pouletfleisch auf den Grill legen. Während sich die Hunde nach gut einer Stunde Austoben in ihrer jeweiligen Hunde-Box schlafen legen konnten, genossen die Teilnehmer das feine Nachtessen.
Natürlich wollten wir auch das Füürwehrmuseum besichtigen. Was es da alles zu sehen gab! Diverse Feuerwehrschläuche, Funkgeräte, Holzkarren auf denen die Wasserschläuche befestigt wurden und vieles mehr. Da kamen viele Kindheitserinnerungen hoch und dies nicht nur wegen des alten schwarzen Wandtelefons mit Drehscheibe 😉
Es war wieder ein sehr unterhaltsamer Stammtisch, wo viel geschwatzt, gefachsimpelt und gelacht wurde. Eliane und Hans sagen wir herzlichen Dank für den top organisierten Abend in Oberglatt. Wir kommen gerne wieder 🙂