Zu Hause habe ich bei nota bene blauem Himmel die Hunde versäubert und fuhr dann ins Thurtal in den Vollnebel. So blieb es bis zum Parkplatz Roset ob Sirnach. Claudia telefonierte mir, sie fände den Parkplatz nicht, dabei stand sie 200 Meter weiter unten auf der Strasse beim Abzweiger – keine Chance uns zu sehen.
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Die Sicht sehr beschränkt und fröstelig kalt war’s. Das tat der Vorfreude keinen Abbruch.Kappen, Halstücher, Handschuhe, dicke Jacken und Reissverschluss zu. – Hoffentlich sind bald alle da.
Bald schon zog der Grossteil der Meute los. Die Menschen kennen sich, die Hunde auch. Stimmung gut.
Trotz Winter fehlte der Schnee, dafür zauberten Nebel und Kälte wunderschönen Raureif an die Bäume.«Riife oder Biecht» wird der Raureif in unserer Mundart genannt. Beeindruckend diese Eisverzierungen.Nebelstimmungen sind mystisch. Die Sicht wird kurz, die Distanz zur Zivilisation dafür riesig. Erholsam.Endlose Weite – dank Nebel. Was Tonka wohl wieder im Schilde führt ? Oliki und Jumani waren läufig. So wählten Claudia und ich schon von Beginn an einen eigenen Weg, damit alle die Wanderung geniessen konnten. Wegen meines neuen Knies gab es für uns nur eine Kurzvariante von fünfundvierzig Minuten, Wanderung kann man dem nicht sagen. Aber immerhin war das doch schon möglich.Die Hunde hätten die Gruppe kaum aufgeteilt und die Zeit produktiv genutzt. Aus Jumani und Milan wären Vizsdors entstanden (links), aus Oliki und Milan Goldvizs (Mitte) und aus Jumani und Naylo Goldors (rechts). Mit Oliki und ihrem Halbbruder Naylo wäre eine Paarung weder schlau noch nach Zuchtreglement erlaubt. ChatGPT macht’s möglich, dass man sich ein Bild der möglichen Nachkommen machen kann. Hübsch sind sie. In den Trend aller Doodles würden solche Hybrid-Hunde auch passen – womit wir uns schon mitten in einer brisanten Frage bezüglich Zucht und genetischer Vielfalt befänden. Wir lassen sie unbeantwortet, denn keine der Hündinnen ist zum Glück trächtig. 😉 Ich hoffe, ich habe keinen weiteren potenten Hundebuben vergessen.
Bald schon trafen Nadja, Philipp und Fjonn ein, die uns wieder mit einem feinen Apéro verwöhnen wollten. Fleissig wurde vorbereitet: Zwei Feuer, die zuerst nicht brennen wollten wegen des feuchten Holzes und für Zeitdruck, Aufregung und Qualm sorgten. Endlich loderten die Flammen, der beissende Rauch verschwand.
Tochter Nadja und Philipp, der Schwiegersohn von Sonja und Bruno, grillierten feines Chnoblibrot, Bratwürste und Cervelats. Die heissen Würste wurden in mundgerechte Stücke geschnitten. Häppchenweise konnte man sich bedienen. So eine tolle Idee. Der Apfelpunch wurde auf dem Feuer erhitzt. Etwas Warmes bei diesem feucht-kalten Wetter tut doch einfach nur gut. Und dann stand da noch die Blechdose mit den feinen Guetsli. Alle selber gebacken. Mmh, sehr verlockend, diese süsse Versuchung. Da hat ja wohl niemand widerstanden.Schon bald traf die Wandergruppe ein. Die Rau- und Kurzhaarfraktion wurde eingepackt.Die Organisatoren Bruno und Sonja verwöhnten uns mit Chnoblibrot und Apfelpunch. Fein und heiss!Die BuntenHunde sind Geniesser und lassen sich nicht zweimal bitten. Herzlichen Dank fürs Verwöhnen!Wenn der Vater mit dem Sohne und dem Metalldetektor auf die Suche geht. Zuerst scant Fjonn den Boden ab. Wo es pfeift, gräbt Vater Philipp. Jede volle Schaufel wird mit dem Detektor kontrolliert. Ob es auch pfeift? Die Ausbeute:Die Ausbeute: 2 Bierdeckel und 1 Metall-Weinkapsel. Fjonn mit seinen Hunden Mayla und Lotta.An BuHu-Anlässen wird fleissig fotografiert. Da passiert es, dass man sich gegenseitig aufs Korn nimmt 😉
Fast zuoberst im Roset traf die Gruppe auf Josef Scherrers Figuren aus Weisstannen-Baumstrümpfen.
Die Bärenmutter schreit zu Recht – Die Bremer Stadtmusikanten – Specht und Eichhörnchen.Die Hexe mit Hänsel – Gretel mit dem Steckenfinger und Josef Scherrer himself.Blick in Richtung Sonnen- und Immenberg. Drückt da die Sonne? Der Sonnenberg von hinten: Da waren wir im 2023.
Im Anschluss an die Wanderung fuhren wir ins nah gelegene Restaurant Pilgerhaus bei der Kirche Drei-brunnen in Bronschhofen. Das Entrée bestand wahlweise aus Karotteningwersuppe mit Croûtons oder Lattichsalat mit gebratenen Pilzen, Parmesansplittern und Granatapfel. Bei der Hauptspeise wurden angeboten: Kürbisspaghetti mit Fetakäse und roten Zwiebeln, Poulet-Geschnetzeltes Stroganoff mit Reis oder Rinderschmorbraten mit Kartoffelstock und Gemüse. Wunderbar war’s. Der Kleine Coupe Nesselrode zum Dessert entpuppte sich als nicht so klein – drei Kugeln Vanilleglace, Vermicelles, Meringues und Rahm – phuu, fast ein weiterer Hauptgang, aber genauso fein wie die Gebrannte Crème mit Fruchtsalat und Rahm.
Sowohl zu meiner Rechten – als auch zu meiner Linken …wir feiern die Feste, wie sie fallen. Zum Wohl! – Im Geniessen sind die BuntenHunde talentiert.
Ein Prosit aufs vergangene Jahr, die tolle Winterwanderung und überhaupt aufs Leben! Schön war es wieder! Herzlichen Dank an die ganze Familie Gunterswiler: Sonja, Bruno, Nadja, Philipp und Fjonn!
Silvia
Vielen Dank den Fotografinnen Denise, Françoise, Lucia, Sonja N. und ChatGPT für die tollen Bilder.
16 BunteHunde fanden wieder den Weg in die gemütliche Gaststube des Schützenvereins Ossingen. Heidi stellte noch bei Tageslicht Kerzen beim Abzweiger an der Hauptstrasse auf, damit alle Gäste den Weg zum Schützenhaus finden. Die Vereinshaustüre wurde ebenfalls mit mehreren Kerzen beleuchtet. Auch in der Gaststube war Heidi fleissig und platzierte ihre lustigen Hunde auf den Tischen und dem Buffet.
man findet uns …Hund mit TeelichtBunter Hund
Ralf, Kittys Bruder, ermöglichte uns auch dieses Jahr wieder, bei den Schützen Unterschlupf zu finden. Er heizte die Stube vor und organisierte die Stromverteilung für die Racletteöfen, damit nicht plötzlich eine Sicherung durchbrannte. Zudem besorgte und spendierte uns Ralf die Kartoffeln für das Nachtessen beim Bauern von nebenan. Auch die Endreinigung – Toilette, Handtücher waschen und so weiter – übernahm er. Wie jedes Jahr konnte Hans-Dampf Ralf nicht zum Essen bleiben, da wieder eine Sitzung rief.
Da ich mit einer starken Erkältung die ganze Woche flach lag, beschloss Dany Geilinger, selbst das CC in Winterthur unsicher zu machen. Ich erhielt den Auftrag, Bericht zu schreiben und Fotos zu machen.
Dass der Vorstand ein gut eingespieltes Team ist, merkte man sofort. Innert Kürze standen die Tische so, dass sich die Gäste bequem niederlassen konnten und genug Bewegungsfreiheit hatten. In der Küche war alles soweit vorbereitet, dass man die leckeren Sachen nur noch auf das Buffet stellen musste. So blieb uns noch genug Zeit für eine kurze Verschnaufpause, bevor wir die Gäste begrüssten. Diese trafen pünktlich ein und schon ging es los mit der Schlemmerei.
GigiHeidi und KittyZitronencake-Lieferant FranzWeiterlesen
10. Oktober 2025 im Restaurant Baumgarten in Benken ZH
Wie letztes Jahr referierte Dr. med. vet. Lisa Goldinger bei uns im BuHu. Sie ist Tierärztin für Kleintiere und war lange Jahre Mitinhaberin der Tierklinik tezet AG in Müllheim. Ihr Herz schlägt neben der klassischen Veterinärmedizin auch für die Traditionelle Chinesische Medizin TCM mit Akupunktur und Kräutern.
Seit ihrer beruflichen Neuorientierung Ende 2023 engagiert sie sich noch intensiver für den Tierschutz im Inland beim Tierschutzverein Steckborn, der Hundehilfe Goldinger ehemals Verein Tiergarten, fürs Tierschutzzentrum Thurgau, im Ausland bei NetAP und für soziale Projekte wie die Tiertafel in Kreuzlingen.
Parasiten gibt es viele und so sind unsere Hunde leider vielerlei solcher Krabbeltierchen ausgesetzt, die sie massiv belasten können. Jeder Vierbeiner ist wohl im Laufe seines Lebens vom einen oder andern befallen. Dieses Jahr brachte uns Lisa die Ektoparasiten näher. Sie leben aussen auf dem Hund, sprich auf oder in der Haut. Aktuell verursachen Flöhe, Zecken und Milben am meisten Probleme. Darum referierte Lisa Goldinger in unserem Verein an diesem Abend über diese drei Ektoparasiten-Arten.
Zecken und Flöhe Zuerst bekamen wir Einblick ins Zeckenleben. Es gibt unzählige dieser Spinnentiere. Die wichtigsten in unserer Gegend sind der Holzbock (Ixodes ricinus), die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) und die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguinesus), die letztere ist seltener als die beiden andern.
Gemeiner HolzbockBraune HundezeckeAuwaldzecke
Wie immer mit Lisa ging es nicht todernst zu und her. So machten wir Jagd auf diese Gruseltierchen und konnten doch einige davon dingfest machen. Wir erfuhren vom unterschiedlichen Entwicklungszyklus der verschiedenen Zecken, die variierenden aktiven Jahreszeiten – die Saison der Auwaldzecke beginnt früher und endet später im Jahr als die des Holzbocks. Bei guten klimatischen Bedingungen dauert sie gar von Februar bis Dezember. Die Braune Hundezecke überlebt bei uns wegen der Kälte nicht im Freien. Wird sie jedoch aus dem Ausland eingeschleppt, überlebt sie in Wohnungen und Tierheimen und ist dann ganzjährig aktiv und sehr vermehrungsfreudig. Nicht zu aller Freude!
Die Gruseltierchen übertragen diverse Krankheiten.
Holzbock
Braune Hundezecke
Auwaldzecke
FSME Frühsommer Meningoenzephalitis
Babesiose Hundemalaria
Babesiose Hundemalaria
Borreliose
Ehrlichiose
FSME
Anaplasmose
Rickettsiose
Rickettsiose
Rickettsiose
Ehrlichiose
Ehrlichiose
Piroplasmose
Babesiose
Im Gegensatz zu den Zecken können Flöhe springen, von einem Hund zum andern. Im Freien sind sie vor allem im Frühling und Sommer aktiv, im Herbst und Winter leben sie drinnen. Auf dem Hund oder der Katze trifft man nur auf die erwachsenen Flöhe. Die Eier, Larven und Puppen befinden sich auf den
Liegeplätzen der Hunde, in Teppichen oder im Auto, fernab von Licht unter Möbelkanten, Tischbeinen, Ritzen usw. Nur ein kleiner Teil ist auf dem Hund zu finden, der Grossteil befindet sich im Umfeld. Somit muss nicht nur der Hund gegen Flöhe behandelt werden, sondern auch alle Liegeorte des Hundes. Flöhe sind Überträger des Gurkenkernbandwurms; wir Menschen können angesteckt von werden.
Milben Auch bei den Milben gibt es unzählige Varianten. Häufig ist die Demodex-Milbe, auch Haarbalgmilbe genannt. Nur wenn die Milben überhandnehmen, führt es zur sogenannten Demodikose. Diese Milbe lebt in den Haarfollikeln und auf der Haut des Hundes, darum der Name Haarbalgmilbe.
Eine weitere Art ist die Sarcoptes-Milbe, die zur Sarcoptes-Räude führen kann. Diese Milben graben sich in bis zu 1 cm tiefe Gänge in die Hundehaut ein, legen Eier und ernähren sich von der Gewebeflüssigkeit. Die Sarcoptes-Räude ist hochansteckend und bewirkt hochgradigen Juckreiz. Füchse leiden häufig unter der Fuchsräude und oftmals endet sie bei ihnen tödlich, weil sie unbehandelt bleiben. Hunde können sich bei Fuchsbauten oder in der direkten Begegnung anstecken.
SarcoptesmilbeHund mit SarcoptesräudeFuchs mit Sarcoptes-/Fuchsräude
In unserer Gegend gibt es auch die Pelzmilben, die Cheyletellen, die zu den Grabmilben gehören. Sie verursachen vor allem massive Schuppen.
Sehr bekannt sind die Herbstgrasmilben, diese orangen «Pünktchen», die man von blossem Auge sieht. Sie verursachen zum Teil massiven Juckreiz.
Nicht zu vergessen die Ohrmilben. Sie können zu heftigen Entzündungen und Juckreiz in der Ohrmuschel führen. Übertragen werden können sie von Katzen auf Hunde und umgekehrt.
Zu guter Letzt besprach Lisa mit uns die Behandlungsmöglichkeiten anhand einer übersichtlichen Liste, die sowohl die Spot Ons, Sprays, Halsbänder, Tabletten, Injektionen, Produkte für die Umgebungsbehandlung, Repellentien und Hausmittel abdeckte. Wogegen wirken sie, wie lange wirken sie, welche Inhaltstoffe sind darin zu finden, usw.?
Reich eingedeckt mit Wissen bedankten wir uns bei Lisa und berieten schon, was wir uns nächstes Jahr von ihr näherbringen lassen möchten. Ideen sind vorhanden. 😊
Als Silvia Peter die Ausschreibung versandte, war für mich bereits klar, da möchte ich gerne dabei sein. Immer wieder ist es interessant, mehr über das Riechorgan unseres besten Begleiters und wie er es nutzt zu erfahren. Dank unserer Hunde tut sich tatsächlich neue Welt für uns auf, wir müssen nur gut hinschauen. Genau das war der Inhalt des Praxishalbtages von Silvia. Eine kleine, aber feine Truppe traf sich bei auf dem wunderschönen Hundeplatz der Hundeschule Pantli in Schaffhausen.
Ein Utensil war dabei für den Menschen besonders interessant: Ein Wanderstock mit einer Windfahne. Dieser Stock und dessen Funktion begleitete uns den ganzen Nachmittag und schärfte somit auch unsere Sinne. Dank dieses Stockes begriffen wir, weshalb unsere Hunde beim Suchen manchmal «den Haken schlugen» und lernten auch, unsere Hunde besser zu lesen.
Die Hunde durften auf verschiedenen einfachen Schnüffelparcours Leckerli suchen und finden. Wer es noch nicht wusste, erkannte schnell, dass zumindest die anwesenden Hunde das Einsetzen ihres Riechorgans und entsprechend wie der Wind steht nicht erlernen müssen. Wir Menschen sahen sehr schön, wie die Hunde den «Wind geholt» haben. Schön war es auch, die Hunde einfach mal machen zu lassen und nicht wie bei einem Trick eine Übung aufzubauen. Die Hunde erkannten schnell, dass es sich um eine super tolle und vor allem lohnende Übung handelte. Bei einigen der Hunde hat man auch deutlich das «Schnorcheln» gehört.
Was alle Hunde aber kaum verstanden war, dass sie nach so einer interessanten Arbeit wieder zurück ins Auto mussten. Es war aber gut so, da sich die Hunde nicht kannten und sich während des Erschnüffelns nicht ablenken liessen.
Utensilien/Gerätschaften können für Nasenarbeit zwar interessant sein, aber sie werden nicht zwingend benötigt. Es findet sich in der Umgebung genügend schöne Plätzchen, um Leckerlis zu verstecken.
Super spannend war auch der Wurstbaum. Anstelle von Lametta hängten wir feine Fleisch-Streifen an einen Haselnuss-Strauch. Mein Berner durfte die Streifen suchen. Wer hätte gedacht, dass der Wind sie nach einiger Suche in Bodennähe doch auf die richtige Spur in der Höhe brachte. Nasenarbeit kann also gleichzeitig auch Physiotherapie sein.
Zusätzlich zu der praktischen Arbeit erhielten wir Zweibeiner einen super interessanten Vortrag von Silvia über das Riechorgan des Hundes . Unsere Pause wurde von leckeren selbstgebackenen Kuchen versüsst.
An die Suche in einem fremden Raum musste sich Hund zuerst herantasten. Das eigene Lieblingsspieli oder ein Futterbeutel erleichterten die Suche sehr.
Auch die Idee der Suche in Behältern wurde gezeigt. Es war dabei nicht relevant, dass die Hunde eine bestimmte Anzeige machten. Der Mensch erkannte sehr schnell, wenn Hund den entsprechenden Geruch erkannte. Geübte Hunde konnten dabei auch andere Gerüche, z.B. einen SchaSu-Gegenstand erschnüffeln.
Alle Zwei- und Vier-Beiner haben von diesem Nachmittag sehr profitiert und lassen sich am Abend den tollen Tag noch einmal Revue passieren.
Danke Silvia für den überaus wertvollen und lehrreichen Nachmittag.
Am Freitag, 25. April 2025 fand unser erster Stammtisch in diesem Jahr statt.
Treffpunkt war der Parkplatz P 90 oder auch Pistenende Oberglatt genannt. Die Aviaktik-Fans kennen diesen Ort sicher, denn hier kann man die Flugzeuge aus allen Herren Länder bestens starten und landen sehen.
Es war eine bunte Hundegruppe bestückt mit Labis, Drahthaar Vizslas, Springer Spaniels und einem Kelpie. Während sich die bunte Hundeschar auf der weitflächigen Panzerpiste austobte, genossen die Zweibeiner die eindrückliche Abendstimmung sowie die sich im Landeanflug befindlichen Flugzeuge. Ganz besonders angetan waren die Hunde von den grossen Wassertümpeln, wo man sich entweder kurz abkühlen oder so schön durchrasen konnte. Es spritzte auf alle Seiten. Die Hundeführer, die zu nahe am Wasser standen, nahmen ihre nassgespritzten Hosenbeine mit Humor.
Nach dem Spaziergang begaben wir uns zum Füürwehrmuseum in Oberglatt. Eliane und Hans Stirnimann hatten bereits vor dem Spaziergang alles im Lokal eingerichtet. Hans wartete bereits auf uns und musste nur noch das Pouletfleisch auf den Grill legen. Während sich die Hunde nach gut einer Stunde Austoben in ihrer jeweiligen Hunde-Box schlafen legen konnten, genossen die Teilnehmer das feine Nachtessen.
Natürlich wollten wir auch das Füürwehrmuseum besichtigen. Was es da alles zu sehen gab! Diverse Feuerwehrschläuche, Funkgeräte, Holzkarren auf denen die Wasserschläuche befestigt wurden und vieles mehr. Da kamen viele Kindheitserinnerungen hoch und dies nicht nur wegen des alten schwarzen Wandtelefons mit Drehscheibe 😉
Es war wieder ein sehr unterhaltsamer Stammtisch, wo viel geschwatzt, gefachsimpelt und gelacht wurde. Eliane und Hans sagen wir herzlichen Dank für den top organisierten Abend in Oberglatt. Wir kommen gerne wieder 🙂
Meine Eltern hatten keine Zeit, um den Bericht zu schreiben und so übernehme ich diesen Part. Mein Name ist Fritzi und ich bin ein Pfeffi.
Ma und Dad haben sich sehr gefreut auf diese Wanderung. Es wurde organisiert und geplant, wochenlang. Leider haben sich nur wenige von euren Besitzern angemeldet, so schade. So hat Ma noch ein paar meiner Freunde von der Huschu gefragt, die auch gleich begeistert zugesagt haben. Hier noch eine kurze Vorstellung:
Rumo ist mabef (mein-aller-bester-Eurasier-friend), seine Eltern und meine Zweibeiner lieben die Spiel-Nachmittage bei uns.Dayo, der grosse, wunderhübsche Rhodesian Ridgeback, rennt gerne mit mir in unserem Garten umher. Sein Frauchen liebt auch die Spiel-Namis bei uns.Collinda ist meine beste Freundin, wie ihr Name sagt, ist sie eine bildhübsche Collie-DameRudolpho ist mein Huschu-Freund, kommt aus Italien und ist ein ganz feiner Kerl. Ab und zu bin ich zu wild für ihn und dann versteckt er sich vor mir, hahaha.
Die anderen Vierbeiner kennt ihr ja bereits, Jumani, Nias und Kelly.
11 Zweibeiner und 8 Vierbeiner trafen sich um 9 Uhr bei leichtem Nieselregen bei der Guggere in Benken. Fröhlich starteten wir nach Dads kurzer Ansprache Richtung Wildensbucher Turm.
Eine 50-minütige Wanderung war geplant, ein Vortrag von Dad und viel Rumtoben auf den Wiesen. Ganz nach meinem Geschmack, meine Freunde und ich kamen auf unsere Kosten.
Zuerst gingen wir den Frosch-Weg entlang beim Weiher. Die tummeln sich im und ausserhalb des Wassers, ungeniert wird da rum gemacht … Dieses Spektakel ist leider nur bei Sonnenschein zu sehen. Die Fotos entstanden etwas früher – bei gutem Wetter.
Gestartet bin ich im Vollnebel, keine 50 Meter Sichtweite. «Oje, eine Nebelwanderung…» dachte ich. Von Iltishausen fuhr ich Richtung Rüetschberg und siehe da: Nicht Üetliberg hell, nein Rüetschberg hell. Welch freudige Überraschung! Kurz nach der Passhöhe schimmerte es golden hinter dem Horizont. Fröhlich kurvte ich zum Bichelsee hinunter.
Auf dem Parkplatz des Strandbades im Schatten des Waldes empfing uns klirrende Kälte. Das Autothermometer zeigte -7 Grad. Zum Warten bis zum Start etwas kalt. Gut einmummeln half.
16 BunteHunde fanden den Weg in die gemütliche Gaststube des Schützenvereins Ossingen. Dank der Kerzen, die Heidi aufgestellt hatte, war der Abzweiger bei der Hauptstrasse trotz Dunkelheit gut zu finden. Ebenso wurde die Vereinshaustüre durch mehrere Kerzen beleuchtet. Ralf, Kittys Bruder, ermöglichte uns auch dieses Jahr wieder, bei den Schützen Unterschlupf zu finden. Er heizte die Stube vor und organisierte zusammen mit Marco die Verteilung der Stromzufuhr für die Racletteöfen, damit nicht auf einmal eine Sicherung durchbrannte. Das wäre noch, mitten im Essen… Zudem reinigte er die Toilette und füllte Handtücher auf. Und er spendierte die benötigten Kilogramme Kartoffeln. Eine gute Seele. Mit uns essen konnte er leider nicht, eine Sitzung rief. Nächstes Jahr ist er hoffentlich wieder mit dabei.
Der Vorstand Gigi, Kitty und Silvia ging einkaufen, richtete ein und begann mit Kartoffeln-Kochen. Zwei Vorständlerinnen mussten leider wegen medizinischer Eingriffen forfait geben. Unterdessen ist zum Glück wieder im Lot. Als gegen sechs Uhr die Mitglieder eintrafen, erwarteten sie zwei hübsch dekorierte Tische mit genügend Racletteöfeli, schöner Dekoration und beim Kamin ein feines Buffet.
Heidi weiss, wie Gemütlichkeit geht. Einfach toll. Herzlichen Dank! Der Dackel war ja heiss.
In üblich kurzer Zeit war unsere Motiprüfung für Such-, Geländesuch- und Sanitätshunde ausgebucht. 15 Teams starteten im Hägliloo-Revier im Beringer Randen. Wie alle Jahre war uns der Nebel treu.
Immerhin, es regnete diesmal nicht – für unsere Figurantinnen Christine, Claudia, Brigitte, Gigi, Lucia und Marianne doch viel angenehmer. Die Kälte kroch auch so unter die Kleider trotz langer Unterhosen, Thermokleider, Kappe, Handschuhe und Schlafsack samt Hülle. Doch der HV BunterHund ist verwöhnt: Unsere Figurantinnen melden sich Jahr für Jahr freiwillig und ermöglichen die Prüfung.
Herzlichen Dank an Irene und Peter Erb für das Organisieren der interessanten Wanderung auf dem Tar Da Da-Weg, dem Randentaler Erlebnisweg über Stock und Stein für die ganze Familie.
«Tar Da Da?» heisst übersetzt aus dem Schleitheimer Dialekt: «Darf es das?».
Startpunkt: Flüelistrasse 25, 8226 Schleitheim SH, beim Gipsmuseum, 300 m vor dem Grenzübertritt Schleitheim-Stühlingen D.
Um 09.00 Uhr trafen alle 19 Teilnehmenden ein und begrüssten sich fröhlich.
Silvia rief die Startbereiten zusammen und Irene und Peter erklärten uns, dass es eine leichtere und eine steilere Route gäbe. Ein Weg für die Fitten und der andere für die Superfitten , natürlich so, wie man wollte.