Zu Hause habe ich bei nota bene blauem Himmel die Hunde versäubert und fuhr dann ins Thurtal in den Vollnebel. So blieb es bis zum Parkplatz Roset ob Sirnach. Claudia telefonierte mir, sie fände den Parkplatz nicht, dabei stand sie 200 Meter weiter unten auf der Strasse beim Abzweiger – keine Chance uns zu sehen.
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Die Sicht sehr beschränkt und fröstelig kalt war’s. Das tat der Vorfreude keinen Abbruch.Kappen, Halstücher, Handschuhe, dicke Jacken und Reissverschluss zu. – Hoffentlich sind bald alle da.
Bald schon zog der Grossteil der Meute los. Die Menschen kennen sich, die Hunde auch. Stimmung gut.
Trotz Winter fehlte der Schnee, dafür zauberten Nebel und Kälte wunderschönen Raureif an die Bäume.«Riife oder Biecht» wird der Raureif in unserer Mundart genannt. Beeindruckend diese Eisverzierungen.Nebelstimmungen sind mystisch. Die Sicht wird kurz, die Distanz zur Zivilisation dafür riesig. Erholsam.Endlose Weite – dank Nebel. Was Tonka wohl wieder im Schilde führt ? Oliki und Jumani waren läufig. So wählten Claudia und ich schon von Beginn an einen eigenen Weg, damit alle die Wanderung geniessen konnten. Wegen meines neuen Knies gab es für uns nur eine Kurzvariante von fünfundvierzig Minuten, Wanderung kann man dem nicht sagen. Aber immerhin war das doch schon möglich.Die Hunde hätten die Gruppe kaum aufgeteilt und die Zeit produktiv genutzt. Aus Jumani und Milan wären Vizsdors entstanden (links), aus Oliki und Milan Goldvizs (Mitte) und aus Jumani und Naylo Goldors (rechts). Mit Oliki und ihrem Halbbruder Naylo wäre eine Paarung weder schlau noch nach Zuchtreglement erlaubt. ChatGPT macht’s möglich, dass man sich ein Bild der möglichen Nachkommen machen kann. Hübsch sind sie. In den Trend aller Doodles würden solche Hybrid-Hunde auch passen – womit wir uns schon mitten in einer brisanten Frage bezüglich Zucht und genetischer Vielfalt befänden. Wir lassen sie unbeantwortet, denn keine der Hündinnen ist zum Glück trächtig. 😉 Ich hoffe, ich habe keinen weiteren potenten Hundebuben vergessen.
Bald schon trafen Nadja, Philipp und Fjonn ein, die uns wieder mit einem feinen Apéro verwöhnen wollten. Fleissig wurde vorbereitet: Zwei Feuer, die zuerst nicht brennen wollten wegen des feuchten Holzes und für Zeitdruck, Aufregung und Qualm sorgten. Endlich loderten die Flammen, der beissende Rauch verschwand.
Tochter Nadja und Philipp, der Schwiegersohn von Sonja und Bruno, grillierten feines Chnoblibrot, Bratwürste und Cervelats. Die heissen Würste wurden in mundgerechte Stücke geschnitten. Häppchenweise konnte man sich bedienen. So eine tolle Idee. Der Apfelpunch wurde auf dem Feuer erhitzt. Etwas Warmes bei diesem feucht-kalten Wetter tut doch einfach nur gut. Und dann stand da noch die Blechdose mit den feinen Guetsli. Alle selber gebacken. Mmh, sehr verlockend, diese süsse Versuchung. Da hat ja wohl niemand widerstanden.Schon bald traf die Wandergruppe ein. Die Rau- und Kurzhaarfraktion wurde eingepackt.Die Organisatoren Bruno und Sonja verwöhnten uns mit Chnoblibrot und Apfelpunch. Fein und heiss!Die BuntenHunde sind Geniesser und lassen sich nicht zweimal bitten. Herzlichen Dank fürs Verwöhnen!Wenn der Vater mit dem Sohne und dem Metalldetektor auf die Suche geht. Zuerst scant Fjonn den Boden ab. Wo es pfeift, gräbt Vater Philipp. Jede volle Schaufel wird mit dem Detektor kontrolliert. Ob es auch pfeift? Die Ausbeute:Die Ausbeute: 2 Bierdeckel und 1 Metall-Weinkapsel. Fjonn mit seinen Hunden Mayla und Lotta.An BuHu-Anlässen wird fleissig fotografiert. Da passiert es, dass man sich gegenseitig aufs Korn nimmt 😉
Fast zuoberst im Roset traf die Gruppe auf Josef Scherrers Figuren aus Weisstannen-Baumstrümpfen.
Die Bärenmutter schreit zu Recht – Die Bremer Stadtmusikanten – Specht und Eichhörnchen.Die Hexe mit Hänsel – Gretel mit dem Steckenfinger und Josef Scherrer himself.Blick in Richtung Sonnen- und Immenberg. Drückt da die Sonne? Der Sonnenberg von hinten: Da waren wir im 2023.
Im Anschluss an die Wanderung fuhren wir ins nah gelegene Restaurant Pilgerhaus bei der Kirche Drei-brunnen in Bronschhofen. Das Entrée bestand wahlweise aus Karotteningwersuppe mit Croûtons oder Lattichsalat mit gebratenen Pilzen, Parmesansplittern und Granatapfel. Bei der Hauptspeise wurden angeboten: Kürbisspaghetti mit Fetakäse und roten Zwiebeln, Poulet-Geschnetzeltes Stroganoff mit Reis oder Rinderschmorbraten mit Kartoffelstock und Gemüse. Wunderbar war’s. Der Kleine Coupe Nesselrode zum Dessert entpuppte sich als nicht so klein – drei Kugeln Vanilleglace, Vermicelles, Meringues und Rahm – phuu, fast ein weiterer Hauptgang, aber genauso fein wie die Gebrannte Crème mit Fruchtsalat und Rahm.
Sowohl zu meiner Rechten – als auch zu meiner Linken …wir feiern die Feste, wie sie fallen. Zum Wohl! – Im Geniessen sind die BuntenHunde talentiert.
Ein Prosit aufs vergangene Jahr, die tolle Winterwanderung und überhaupt aufs Leben! Schön war es wieder! Herzlichen Dank an die ganze Familie Gunterswiler: Sonja, Bruno, Nadja, Philipp und Fjonn!
Silvia
Vielen Dank den Fotografinnen Denise, Françoise, Lucia, Sonja N. und ChatGPT für die tollen Bilder.
16 BunteHunde fanden wieder den Weg in die gemütliche Gaststube des Schützenvereins Ossingen. Heidi stellte noch bei Tageslicht Kerzen beim Abzweiger an der Hauptstrasse auf, damit alle Gäste den Weg zum Schützenhaus finden. Die Vereinshaustüre wurde ebenfalls mit mehreren Kerzen beleuchtet. Auch in der Gaststube war Heidi fleissig und platzierte ihre lustigen Hunde auf den Tischen und dem Buffet.
man findet uns …Hund mit TeelichtBunter Hund
Ralf, Kittys Bruder, ermöglichte uns auch dieses Jahr wieder, bei den Schützen Unterschlupf zu finden. Er heizte die Stube vor und organisierte die Stromverteilung für die Racletteöfen, damit nicht plötzlich eine Sicherung durchbrannte. Zudem besorgte und spendierte uns Ralf die Kartoffeln für das Nachtessen beim Bauern von nebenan. Auch die Endreinigung – Toilette, Handtücher waschen und so weiter – übernahm er. Wie jedes Jahr konnte Hans-Dampf Ralf nicht zum Essen bleiben, da wieder eine Sitzung rief.
Da ich mit einer starken Erkältung die ganze Woche flach lag, beschloss Dany Geilinger, selbst das CC in Winterthur unsicher zu machen. Ich erhielt den Auftrag, Bericht zu schreiben und Fotos zu machen.
Dass der Vorstand ein gut eingespieltes Team ist, merkte man sofort. Innert Kürze standen die Tische so, dass sich die Gäste bequem niederlassen konnten und genug Bewegungsfreiheit hatten. In der Küche war alles soweit vorbereitet, dass man die leckeren Sachen nur noch auf das Buffet stellen musste. So blieb uns noch genug Zeit für eine kurze Verschnaufpause, bevor wir die Gäste begrüssten. Diese trafen pünktlich ein und schon ging es los mit der Schlemmerei.
GigiHeidi und KittyZitronencake-Lieferant FranzWeiterlesen
Meine Eltern hatten keine Zeit, um den Bericht zu schreiben und so übernehme ich diesen Part. Mein Name ist Fritzi und ich bin ein Pfeffi.
Ma und Dad haben sich sehr gefreut auf diese Wanderung. Es wurde organisiert und geplant, wochenlang. Leider haben sich nur wenige von euren Besitzern angemeldet, so schade. So hat Ma noch ein paar meiner Freunde von der Huschu gefragt, die auch gleich begeistert zugesagt haben. Hier noch eine kurze Vorstellung:
Rumo ist mabef (mein-aller-bester-Eurasier-friend), seine Eltern und meine Zweibeiner lieben die Spiel-Nachmittage bei uns.Dayo, der grosse, wunderhübsche Rhodesian Ridgeback, rennt gerne mit mir in unserem Garten umher. Sein Frauchen liebt auch die Spiel-Namis bei uns.Collinda ist meine beste Freundin, wie ihr Name sagt, ist sie eine bildhübsche Collie-DameRudolpho ist mein Huschu-Freund, kommt aus Italien und ist ein ganz feiner Kerl. Ab und zu bin ich zu wild für ihn und dann versteckt er sich vor mir, hahaha.
Die anderen Vierbeiner kennt ihr ja bereits, Jumani, Nias und Kelly.
11 Zweibeiner und 8 Vierbeiner trafen sich um 9 Uhr bei leichtem Nieselregen bei der Guggere in Benken. Fröhlich starteten wir nach Dads kurzer Ansprache Richtung Wildensbucher Turm.
Eine 50-minütige Wanderung war geplant, ein Vortrag von Dad und viel Rumtoben auf den Wiesen. Ganz nach meinem Geschmack, meine Freunde und ich kamen auf unsere Kosten.
Zuerst gingen wir den Frosch-Weg entlang beim Weiher. Die tummeln sich im und ausserhalb des Wassers, ungeniert wird da rum gemacht … Dieses Spektakel ist leider nur bei Sonnenschein zu sehen. Die Fotos entstanden etwas früher – bei gutem Wetter.
Gestartet bin ich im Vollnebel, keine 50 Meter Sichtweite. «Oje, eine Nebelwanderung…» dachte ich. Von Iltishausen fuhr ich Richtung Rüetschberg und siehe da: Nicht Üetliberg hell, nein Rüetschberg hell. Welch freudige Überraschung! Kurz nach der Passhöhe schimmerte es golden hinter dem Horizont. Fröhlich kurvte ich zum Bichelsee hinunter.
Auf dem Parkplatz des Strandbades im Schatten des Waldes empfing uns klirrende Kälte. Das Autothermometer zeigte -7 Grad. Zum Warten bis zum Start etwas kalt. Gut einmummeln half.
16 BunteHunde fanden den Weg in die gemütliche Gaststube des Schützenvereins Ossingen. Dank der Kerzen, die Heidi aufgestellt hatte, war der Abzweiger bei der Hauptstrasse trotz Dunkelheit gut zu finden. Ebenso wurde die Vereinshaustüre durch mehrere Kerzen beleuchtet. Ralf, Kittys Bruder, ermöglichte uns auch dieses Jahr wieder, bei den Schützen Unterschlupf zu finden. Er heizte die Stube vor und organisierte zusammen mit Marco die Verteilung der Stromzufuhr für die Racletteöfen, damit nicht auf einmal eine Sicherung durchbrannte. Das wäre noch, mitten im Essen… Zudem reinigte er die Toilette und füllte Handtücher auf. Und er spendierte die benötigten Kilogramme Kartoffeln. Eine gute Seele. Mit uns essen konnte er leider nicht, eine Sitzung rief. Nächstes Jahr ist er hoffentlich wieder mit dabei.
Der Vorstand Gigi, Kitty und Silvia ging einkaufen, richtete ein und begann mit Kartoffeln-Kochen. Zwei Vorständlerinnen mussten leider wegen medizinischer Eingriffen forfait geben. Unterdessen ist zum Glück wieder im Lot. Als gegen sechs Uhr die Mitglieder eintrafen, erwarteten sie zwei hübsch dekorierte Tische mit genügend Racletteöfeli, schöner Dekoration und beim Kamin ein feines Buffet.
Heidi weiss, wie Gemütlichkeit geht. Einfach toll. Herzlichen Dank! Der Dackel war ja heiss.
In üblich kurzer Zeit war unsere Motiprüfung für Such-, Geländesuch- und Sanitätshunde ausgebucht. 15 Teams starteten im Hägliloo-Revier im Beringer Randen. Wie alle Jahre war uns der Nebel treu.
Immerhin, es regnete diesmal nicht – für unsere Figurantinnen Christine, Claudia, Brigitte, Gigi, Lucia und Marianne doch viel angenehmer. Die Kälte kroch auch so unter die Kleider trotz langer Unterhosen, Thermokleider, Kappe, Handschuhe und Schlafsack samt Hülle. Doch der HV BunterHund ist verwöhnt: Unsere Figurantinnen melden sich Jahr für Jahr freiwillig und ermöglichen die Prüfung.
Herzlichen Dank an Irene und Peter Erb für das Organisieren der interessanten Wanderung auf dem Tar Da Da-Weg, dem Randentaler Erlebnisweg über Stock und Stein für die ganze Familie.
«Tar Da Da?» heisst übersetzt aus dem Schleitheimer Dialekt: «Darf es das?».
Startpunkt: Flüelistrasse 25, 8226 Schleitheim SH, beim Gipsmuseum, 300 m vor dem Grenzübertritt Schleitheim-Stühlingen D.
Um 09.00 Uhr trafen alle 19 Teilnehmenden ein und begrüssten sich fröhlich.
Silvia rief die Startbereiten zusammen und Irene und Peter erklärten uns, dass es eine leichtere und eine steilere Route gäbe. Ein Weg für die Fitten und der andere für die Superfitten , natürlich so, wie man wollte.
von Dr. med. vet. Lisa Goldinger 11. Oktober 2024 im Restaurant Baumgarten in Benken ZH
Lisa Goldinger ist Tierärztin für Kleintiere und war lange Jahre Mitinhaberin der Tierklinik tezet AG in Müllheim. Ihr Herz schlägt neben der klassischen Veterinärmedizin auch für die traditionelle Chinesische Medizin TCM mit Akupunktur und Kräutern. Seit ihrer beruflichen Neuorientierung Ende 2023 engagiert sie sich noch intensiver für den Tierschutz im Inland beim Tierschutzverein Steckborn und im Ausland bei NetAP und für soziale Projekte wie die Tiertafel in Kreuzlingen.
Unsere Hunde sind leider vielerlei Parasiten ausgesetzt, die sie massiv belasten können. Jeder Vierbeiner ist wohl im Laufe seines Lebens vom einen oder andern befallen. Man unterscheidet zwischen Endo- und Ektoparasiten. Ektoparasiten leben aussen auf dem Hund, sprich der Haut. Endoparasiten leben im Inneren des Hundes, im Darm oder in anderen Organen. Aktuell verursachen Hakenwürmer, Lungenwürmer und Giardien am meisten Probleme. Darum referierte Lisa Goldinger über diese drei Endoparasiten-Arten in unserem Verein.
Zu dritt treffen wir um 8:30 bei Jolanda und Peter Giger in Embrach ein. Mit einem herzlichen Willkommensgruss laden uns die beiden in der Küche zu Kaffee, Gipfeli und selbst gemachter Apfelwähe ein. Kurze, fröhliche Begrüssung, völlig unkompliziert: Wir sollen brauchen, was wir nötig hätten an Kaffeemaschine, Kuchen, WC, Material und Ratschlägen. Und schon geht’s los. Heidi entscheidet sich für Peter und die Werkstatt, sie will aus mitgebrachten Hörnern Pfeifen herstellen und eine feine Lederleine für ihren kleinen Pudel. Irene und ich beginnen mit dem Überziehen von Dummies mit Fell. Qual der Wahl. Dachs-, Fuchs- oder Kaninchenfell? Alle wunderschön. Wir wählen beide ein Fuchsfell. Ich komme etwas in den «Hinderlig», muss erst mein gelochtes Dummy stopfen, das ich von einem Kollegen erben konnte.
Das Ausmessen der Dummies ist einfach, Länge plus 3cm, Umfang plus 6mm. Aufzeichnen aufs ausgewählte Fell – und schon stehen wir vor dem ersten Problem. Das Fell ist weich, das Wort «gummig» fällt. Das Leder gibt nach und die rechteckige Fläche ist nur Handgelenk mal Pi stimmig. Jolanda beruhigt und meint: «Lieber zu gross als zu klein.» Leuchtet ein. Das «Fellpyjama» muss ja über den Dummykern gezogen werden können. Jolanda versorgt uns mit einem weiteren Kaffee und Kuchen. Die kleine Zwischenverpflegung ist und tut gut.
Heidi kommt zu uns und zeigt uns ihre Werke. Drei wunderschöne Pfeifen und eine feine, lange Leine für das jagdaffine Kraushaartierchen.
Der Wildpark ist uns gut bekannt von unseren BuHu-Stammtischen. Immer wieder spazieren wir durch den Eschenbergwald und essen anschliessend im Bruderhaus zusammen Znacht. Thomas Rothlin, seit 8 Jahren Wildparkleiter, führte uns durch «seinen» Wildpark. Da die Einladung sehr spontan zu Stande kam, brauchte es spontane Teilnehmende. 17 BunteHunde konnten es sich so kurzfristig einrichten und fanden den Weg in den Wildpark Bruderhaus.